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ARTHROBONUM ® - natürliche Vorsorge bei Arthrose & Gelenkproblemen

Der Gelenkknorpel

Der Gelenkknorpel hat für unseren Körper eine besondere Bedeutung. In ihm verlaufen keine Blutgefäße, die Abbaustoffe transportieren können. Der Knorpel ist vielmehr wie ein Schwamm zu verstehen, der durch eine Mischung aus Pumpmechanik und osmotischem Sog für einen dauerhaften Austausch sorgt. Die Abbaustoffe und „alte“ Flüssigkeiten werden praktisch herausgepresst und es kann im Anschluss neue Gelenkflüssigkeit gebildet werden. Der Knorpel ist in puncto Arthrose ein ganz zentraler Aspekt. Um zu verstehen, was im Knorpel geschieht, muss auch die Knorpelzelle einmal genauer betrachtet werden. Diese bildet um sich herum eine Art Matrix aus Fasern.

arthrose-gelenkknorpel-chondroitinsulfat

Die molekulare Struktur des Knorpels

Die extrazelluläre Matrix, die von den Knorpelzellen gebildet wird, stellt für das Gelenk einen gewissen Füllstoff dar, der zu etwa 70-80 % aus Wasser besteht. Das restliche Material der extrazellulären Matrix besteht fast nur aus Proteoglykanen, Glykoproteinen und Kollagen. Letztere errichten aus der faserigen Struktur ein flexibles und zugleich stabiles Netzwerk, das hauptsächlich für die Stabilität im Gelenk zuständig ist. Die in diesem Netzwerk angesiedelten Proteoglykane, auch Eiweisszucker genannt, erscheinen in Form großer Moleküle. Die negativ geladenen Eiweisszucker sorgen dafür, dass der Knorpel permanent frische Flüssigkeit und die damit verbundenen Nährstoffe anzieht. Der hier beschriebene osmotische Druck kann nur durch das funktionierende Netzwerk der extrazellulären Matrix gewährleistet werden.

Das osmotische Wunder

Die strapazierfähigen Kollagenfasern im Netzwerk bestehen aus fadenförmigen Molekülen, an denen wie bei einer Flaschenbürste diverse Proteoglykanmonomere angeheftet sind. Die osmotische Anziehung frischer Flüssigkeit und entsprechender Nährstoffe entsteht dadurch, dass die Gegenionen in der Gelenkflüssigkeit von den positiv geladenen Molekülen in der extrazellulären Matrix angezogen werden. Daraus entsteht das osmotische Gefälle und das Wasser strömt sofort ins Gelenk ein, sobald die alte Gelenkflüssigkeit herausgepresst ist. Der Knorpel quillt auf und die Kollagenfasern werden unter Spannung gesetzt, mit einem Kraftaufwand von etwa -3 atm. Die Eigenschaft des Knorpels, sich im Sinne der „Quellungsrestriktion“ verformen zu können, ermöglicht es ihm, nach Belastung wieder in seinen Ursprungszustand zurückkehren zu können. So kann der Knorpel auch größeren Stoßkräften und anderen Einwirkungen standhalten.

Wird ein Gelenk stark genug belastet, wird der Belastungsdruck größer als der osmotische Quellungsdruck. Das Wasser wird aus dem Knorpel gepresst und es kann sofort frisches Wasser wieder nachströmen. Durch die Kompression des Knorpels entsteht auch ein gewisser Gegendruck, der aus dem Widerstand der Poren resultiert, durch welche die Flüssigkeit gepresst wird.

Je mehr der Druck steigt, desto mehr verengen sich diese Poren durch Verdichtung der Strukturen in den Makromolekülen. Dadurch kann der Flüssigkeitsaustausch auf ein gewisses Maß begrenzt werden. So bleibt der Nährstoffhaushalt im Gelenk auch bei andauernder Belastung im Gleichgewicht. Eine plötzliche und schlagartige Belastung sorgt für einen großen Anstieg des Drucks. Dieser drastisch gestiegene Druck kann vom Knorpelgewebe nicht komplett aufgefangen werden. Es kommt zur Verletzung des Knorpelgewebes.

Verletzter Gelenkknorpel

Das Knorpelgewebe der Gelenke sorgt dafür, dass die Knochen bei einfacher und alltäglicher Bewegung nicht durch direkten Kontakt aufeinander reiben. Knorpelschäden sorgen bei jeder Bewegung für Schmerzen in den Gelenken. Die Struktur des Gelenkknorpels und der Knorpelzellen lässt sich mit entsprechenden Nährstoffen zwar regenerieren, aber stärkere Knorpelschäden erfordern eine intensivere Behandlung der Gelenke. In diesem Ratgeber erhalten Sie umfassende Informationen zu den Gelenken, ihrer Funktion, dem Gelenkknorpel und vor allem zur Arthrose, die im Allgemeinen aus Verschleiß und Verletzung des Knorpels entsteht.

Ein weiterer Effekt beruht auf dem Prinzip der elektrostatischen Elastizität, auf der Basis der Repulsation der fixierten negativen Ladungen in der Kompression. Die an den Seitenketten der Proteoglykane sitzenden Ladungen mit gleichnamigen Vorzeichen befinden sich im balancierten stationären Zustand in sozusagen „neutraler Distanz“ und wirken bei Kompression durch die gegenseitige Abstoßung mit ihren Repulsationskräften synergetisch mit den osmotischen Kräften zur intramolekularen Entfaltung.

Damit zeigt sich, dass ein Proteoglykanverlust zu einer wesentlichen Schwächung dieses Prinzip führt. Dazu muss man sagen, dass die Produkte der Knorpelzelle, nämlich Kollagen und Proteoglykane eine völlig unterschiedliche Lebensdauer haben. Während das Kollagenfasergerüst langlebig und stabil ist, unterliegen die Proteoglykane einem dauerhaften Verschleiß. Dabei kann die Halbwertszeit der Proteoglykane (genetisch bedingt) teilweise nur eine Woche betragen. Als weiterer Nachteil wirkt sich zusätzlich die große Sensibilität der Knorpelzellen durch ihre hochkomplizierte Ultrastruktur und ihre Lage im gefäßlosen Knorpel aus. Die Ernährung der Knorpelzelle ist nur per diffusionem vom Gelenkspalt her möglich, was eine lange Transitstrecke bedeutet und die Gefahr einer nutritiven Unterversorgung. Die Konsequenz ist ein regionales Proteoglykandefizit im zugehörigen Matrixareal. Die hochkomplizierte Ultrastruktur der Knorpelzelle bringt es mit sich, dass verschiedene Substanzen, die in die Synovialflüssigkeit übertreten, die Knorpelzelle per diffusionem schädigen können. Es handelt sich hierbei in erster Linie um Substanzen, die „antiproliferativ, zytostatisch und antiinflammatorisch“ wirken. Das trifft insbesondere auf Cortisonderivate und auch auf die häufig verwendeten nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) zu.

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